| --- SEITE 8 / 33 --- | ||
| <--- Zurück | st�rker und noch st�rker! Paul: Es brennt! Mohiam: Sei still! Sei still! (Paul stellt sich bildlich vor, wie seine Hand beginnt, zu dampfen.) Paul: Ich darf keine Angst haben! Die Angst t�tet den Geist. Die Angst ist der kleine Tod, der zur totalen Zerst�rung f�hrt. Ich werde mich meiner Angst stellen, ihr erlauben, von mir Besitz zu ergreifen! Ich darf keine Angst haben! (Mohiam hat die Augen geschlossen, gibt sich ganz Pauls Gef�hl hin.) Mohiam: F�hlst du, wie dein Fleisch verbrennt? (Paul hat es bildlich vor sich, wie das Fleisch seiner Hand zischend herunterl�uft.) Paul: Die Angst ist der kleine Tod, der zur totalen Zerst�rung f�hrt. Ich darf keine Angst haben! Mohiam: Das Fleisch f�llt jetzt ab! (Paul hat sich kaum noch unter Kontrolle, er f�hlt das Fleisch abfallen, er ist schwei�gebadet und sein Gesicht zuckt schmerzverzerrt. Seine Hand bebet.) Paul: Die Angst, die Angst, die Angst ist der kleine Tod. Ich darf keine Angst haben! Angst ist der kleine Tod. Ich darf ... Paul: Der SCHMERZ! (Mohiam schmei�t ihren Kopf in den Nacken, schnappt Luft.) Mohiam: NEIN! Es ist vorbei. Kull wahad. Kein normalgeborener Mensch ertr�gt so viel Schmerz! Zieh deine Hand aus der Lade und sieh sie dir an. (Paul z�gert, Mohiam nimmt den Fingerhut weg und ab.) Mohiam: Es ist vorbei. Tu es! (Paul zieht sie heraus und stellt erstaunt fest, da� sie unversehrt ist. Zitternd nimmt er sie herunter.) Mohiam: Schmerz durch Nerveninduktion. Ein Mensch kann jeden Schmerz aushalten. Unser Test besteht aus Krise und Beobachtung. Paul: Ich verstehe es. Mohiam: Kann er es sein? Vielleicht. Aber werden wir ihn beherrschen k�nnen? (Sie legt ihm ihre Hand auf die Stirn, sein Traum von der jungen Frau mit denn Fremenaugen erscheint wieder.) Chani: Erz�hl mir von deiner Heimatwelt, Usul. Mohiam: Wei�t du etwas �ber das Wasser des Lebens, die Galle von neugeborenen W�rmern auf Arrakis? Paul: Ich habe davon geh�rt. Mohiam: Sie ist sehr gef�hrlich. Uns Bene Gesserit-Schwestern dient sie zu hellseherischen Zwecken. Aber es gibt da einen Ort, der uns Schrecken verhei�t. Uns Frauen. Doch es hei�t, ein Mann wird kommen, der Kwisatz Haderach. Er wird hingehen, wo wir nicht sein k�nnen. Viele M�nner haben es versucht. Paul: Und erreichten sie ihr Ziel? Mohiam: Nein. Sie gingen in den Tod. - Jessica! (Z�gernd kommt sie herein, traut sich kaum, den Kopf zu heben, eine unruhige Hand auf dem T�rrahmen.) Jessica: Mein Sohn - lebt! Mohiam: Ich sp�re deine Lehren in ihm. Ignoriere das regul�re Training, seine Sicherheit erfordert die Stimme. (Paul scheint endlich zu erwachen und steht abrupt auf.) Paul: Sprechen wir nicht �ber meine Sicherheit. Was ist mit meinem Vater? Ihr habt �ber ihn gesprochen, als w�re er bereits tot, aber das ist er nicht! Jessica: Paul! Paul: Er ist es nicht! Und er wird es auch nicht sein! Sag mir, da� er nicht stirbt! Mohiam: Was |
weiter --- > |
| <--- Zurück | Startpage | weiter --- > |