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<--- Zurück alles so klar gesehen) wie die mich alle anglotzen (der Mercedes, der �lfleck, das Ding ist mir einfach weggerutscht). Ich h�tte es ihr gestern sagen sollen, da� mir das leid tut. (Warum) Das Licht. Ich kann doch nicht einfach ..., ich mu� doch noch, ich mu� doch noch so viel tun (ich wollt doch noch) ...
Damiel: Wie ich bergauf ging und aus dem Talnebel ...
Sterbender: Mir geht es nicht gut.
Damiel: ... in die Sonne kam.
Das Feuer am Rand der Viehweide. - Die Kartoffeln in der Asche.
Das Bootshaus weit drau�en im See. Das Kreuz des S�dens.
Der ferne Osten. Der hohe Norden.
Sterbender: Der hohe Norden.
Damiel: Der wilde Westen.
Sterbender: Der wilde Westen. - Der gro�e B�rensee. - Die Insel Tristan de Cour. Das Delta des Mississippi. Stromboli. Die alten H�user Charlottenburgs. Albert kommt. Das Morgenlicht.
Mann: Sagt mal, was steht ihr denn da wieder alle rum. Ihr seht doch was los ist.
Sterbender: Das Augenpaar des Himmels.
Mann: Hat wenigstens jemand den Notarzt gerufen?
Sterbender: Das Schwimmen am Wasserfall.
Mann: Ach du Schande. Dem kommt das Blut aus den Ohren. Der mu� �nen Sch�delbruch ...
Sterbender: Die Flecken der ersten Tropfen des Regens.
Die Sonne, das Boot und der Wein. Der H�pfschritt. Das Osterfest. Die Adern der Bl�tter, das wehende Gras, die Farben der Steine. Die Kiesel auf dem Grunde des Bachbettes. Das wei�e Tischtuch im Freien. Der Traum vom Haus im Haus. Der schlafende N�chste im Nebenraum. Die Ruhe des Sonntags. Der Horizont. Der Lichtschein vom Zimmer im Garten. Das Nachtflugzeug. Das Freih�ndig-Radfahren. Die sch�ne Unbekannte. Mein Vater, meine Mutter, meine Frau. Mein Kind.
Greis: Die Welt scheint zu verd�mmern, doch ich erz�hle, wie am Anfang in meinem Singsang, der mich aufrecht erh�lt. Durch die Erz�hlung verschont von den Wirren der Jetztzeit und geschont f�r die Zukunft.
Aus ist es mit dem Weitausholen wie fr�her, vor und zur�ck durch die Jahrhunderte. Kann nur noch von einem Tag zum anderen denken. Meine Helden sind nicht mehr die Krieger und K�nige sondern die Dinge des Friedens, eins so gut wie das andere. Die trocknenden Zwiebeln so gut wie der Holzstamm, der durch den Morrast f�hrt, aber noch niemandem ist es gelungen ein Epos des Friedens anzustimmen. Was ist denn ein FrIeden, das er nicht auf die Dauer begeistert, und da� sich von ihm kaum erz�hlen l��t?
Soll ich jetzt aufgeben? Wenn ich aufgebe, dann wird die Menschheit ihren Erz�hler verlieren. Und hat die Menschheit einmal ihren Erz�hler verloren, so hat sie auch ihre Kindschaft verloren.
Ich kann den Potsdammer Platz nicht finden. Ah, nein hier - das kann er doch nicht sein! Denn am Potdammer Platz, da war doch das Cafe Jostin. Nachmittags habe ich mich da unterhalten und einen Kaffee getrunken, das Publikum beobachtet, vorher meine Zigarre geraucht. Bei L�se und Wollwein, ein renomiertes Tabakgesch�ft, gleich hier gegen�ber. Also das kann er hier
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