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<--- Zurück so h�ngen.
Kind: Was hat der Mann da an der Hand?
Kind neben Magnet: Mensch, das sind die zwei Mark!
Kind mit Magnet: Nee, is �n Bierdeckel.
Kind neben Magnet: Quatsch, los jetzt, zieh hoch.
Kind mit Magnet: Sind nur zehn Pfennig. Kann man nichts mit anfangen. Genau �y.
Kind 1: �y, `Wetten da�...` war gestern geil.
Kind 2: �y, gestern gab�s kein `Wetten da�...`.
Kind 1: Vor ein paar Tagen, vor einem Monat.
Kind an Mauer: Ich bin so allein. Ist das nicht gemein? Zu Dreien, das w�r fein. Aber, ich bin ja trotzdem allein.
Kind 1: Vor f�nf Jahren.
Kind 2: Und sie lebten gl�cklich bis an ihr Lebensende.
Direktor: Hallo nein, so doch nicht. Mon dior, was soll denn das?
Oma, mit Schwung, nicht mit Kraft. Ach, was machst du.
Nicht bammeln, fliegen. Du bist ein Engel.
Marion: Himmel, Arsch und Zwirn - und Wolkenbruch.
Ich kann nicht fliegen mit den Dingern.
Direktor: Nat�rlich kannst du. Ist mit Fl�geln ist einfacher als ohne.
Marion: Aber nicht mit diesen H�hnerfedern.
(Ihre Leute rufen ihr in Franz�sisch zu und sie antwortet.)
Direktor: Jetzt ist genug. - Konzentrier dich, Marion.
Mann 1: Mancher gibt sich viele M�h, ...
Mann 2: ... mit dem lieben Federvieh.
Zusammen: Marion, rei� dich zusammen!
Marion: Rei� dich zusammen. Nat�rlich rei� ich mich zusammen, was glaubt ihr, was ich hier tu?
Ich w�re euch schon l�ngst auf den Kopf gefallen, wenn ich mich nicht zusammenrei�en w�rde.
Besitzer: H�rt mal her. - Ihr k�nnt uffh�ren. Wir k�nnen Miete und Strom nicht mehr zahlen. - Wir sind pleite.
Dat hei�t: morgen fr�h Abbau, die Waren ins Winterquartier, Kuckuck druff und f�r dieses Jahr is der Zirkus gestorben.
Tut mir leid.
Marion: Aus der Traum. - Nicht einmal eine Saisson. Wieder einmal keine Zeit gehabt, etwas zu Ende zu f�hren.
Heute Abend also die letzte Vorstellung mit meiner alten Nummer. Und dann ist auch noch Vollmond. Da bricht sich die Artistin in der Zirkuskuppel das Genick. Te toir, sei still!
So habe ich mir das nicht vorgestellt. - Der Abschied vom Zirkus.
Am letzten Abend kommt kein Mensch, ihr spielt f�r die Dorfdeppen und ich fliege als Suppenhuhn durch die Manege.
Und dann mache ich wieder Serviererin. Eh merde.
Augenblicke wie dieser, wie jetzt gerade, eine sch�ne Erinnerung, in zehn Jahren. - Die Zeit wird alles heilen. Aber was ist, wenn die Zeit selbst die Krankheit ist?
Als ob man sich manchmal b�cken m��te zum Weiterleben. Leben. Ein Blick gen�gt doch. Er wird mir fehlen, der Zirkus. Komisch, ich f�hle nichts. Es ist Schlu�, und ich f�hle nichts.
Mann zu Marion: Oh, ein Engel geht vorbei.
Marion: Ich mu� mir abgew�hnen, ein schlechtes Gewissen zu haben.
Mann: Marion. ...
Marion: Als h�tte der Schmerz keine Vergangenheit.
Es h�rt immer auf, wenn es gerade anf�ngt. Zu sch�n, um wahr zu sein.
Endlich drau�en in der Stadt. Wer bin ich? Wer bin ich geworden?
Die meiste Zeit bin ich zu
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