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| <--- Zurück | Nichts weiter tun als anschauen, sammeln, bezeugen, beglaubigen, bewahren. Geist bleiben. Im Abstand bleiben, im Wort bleiben. Frau: Guck mal, ein Cabrio. Mann: Sowas kauft man doch nicht. Das klaut man. Na sonst wird�s einem doch geklaut. Frau: Stell dir doch mal vor: Dach auf und raus aus dem Smok. Mann: In einem Zuh�lterschlitten. Leser: Der tropische Regenwald baut sich in vielen Stockwerken �bereinander auf. Die Triebfeder des Wachstums ist ... Leserin: Walter Benjamin kaufte 1921 Paul Klees Aquarell ... Leser: �ber sie hinweg ziehen die Kraniche. Leser: ... und schaut, den Kopf fest auf ... Leserin: ... die seltene Implantation in kurzen interstiziellen Teil geht ebenfalls mit einer punktuellen ... Leserin: Der Fruchttod erfolgt gew�hnlich im zweiten bis dritten Schwangerschaftsmonat ... T�rkin: ... waren meist mehrere Stufen ... Kind: Diese und andere Gleichungen kann man zusammenfassen zu einer einzigen. Die Vorzeichen dieses Vorteils besteht darin, da� jetzt alle gleich sind ... sozusagen auf einmal, einigerma�en angegeben werden kann. Falls �berhaupt eine existiert, etwa ... Wurzel aus a Quadrat plus b. So einfach ist das. Jude: ... Tohowabohu ... Mann: ...implications ... investigations ... Greis: Erz�hle mir warum, erz�hle dem, an den Weltrand verschlagenen, kindlichen Uralten und mach an ihm kenntlich den jedermann. Meine Zuh�rer sind mit der Zeit zu Lesern geworden, und sie sitzen nicht mehr im Kreis, sondern f�r sich, und - einer wei� nichts vom anderen. Ein Greis bin ich, mit einer br�chigen Stimme, aber die Erz�hlung hebt immer noch an aus der Tiefe und der leicht ge�ffnete Mund wiederholt sie, so m�chtig wie m�helos. Eine Liturgie, bei der niemand eingeweiht zu sein braucht, wie die W�rter und S�tze gemeint sind. Mann: Vielleicht hat sie auch kein Geld, sich einen anderen Arzt zu suchen. Vielleicht ... jetzt habe ich sie schon vier Jahre nicht gesehen. Und seit zwei Jahren ist sie krank. Frau: Wann werdet ihr endlich mit eigenen Worten reden. Und kein ewiges Leben. Verr�ter seit ihr. Oma: Aber dann kommen die jungen Dinger und verdrehen die Ohren. Mann: Warum lebe ick denn �berhaupt? Warum lebe ick? Mann: Erste erst, durchschwimme es. Frau: Wie soll ich das alles bezahlen. Die kleine Rente. Ausl�nderin: Ein bi�chen was aufr�umen f�r meine Kindsparty. Ausl�nder mit Kind: Sheila, oh, Sheila, oh ... Mann: Du bist verloren, aber das kann noch lange dauern. Deine Eltern haben dich versto�en, deine Frau hat dich verraten, dein Freund ist in einer anderen Stadt. Deine Kinder erinnern sich nur noch an deinen Sprachfehler. Du k�nntest dir vor dem Spiegel jedesmal eine runterhauen. Was ist das? Irgendwas ist. Ich bin doch auch noch da. Wenn ich will, wenn ich blo� will. Ich mu� nur wollen, dann komme ich da wieder raus. Habe mich selbst reinfallen lassen, kann mich auch wieder rausholen. Ja, ja klar. Hatte Mutter recht. La� dich nicht |
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